IHK Niederbachem geht in die nächste Runde

Nachdem der Rat der Gemeinde Wachtberg in seiner Sitzung am 02.12.2020 den Auftrag für den Ausbau der Mehlemer Straße und die Neugestaltung des Platzes am Mehlemer Bach beschlossen hat, werden die Bauarbeiten hierzu voraussichtlich schon am Montag, 25.01.2021, beginnen können.

Ausbau Mehlemer Straße und Gestaltung eines Platzes am Mehlemer Bach
Die Maßnahmen sind Teil des Integrierten Handlungskonzeptes (IHK) für Niederbachem und werden vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert. Sie betreffen die Mehlemer Straße im Abschnitt zwischen der Mühlenstraße und der Gereonstraße sowie in letztgenannter auch den Bereich in Höhe der Hausnummern 10a, 12 und 14. Mit der Ausführung der Bauleistungen wurde die Firma Koll Baugesellschaft GmbH aus Remagen beauftragt. Die Maßnahme wird in zwei Bauabschnitten unter Vollsperrung durchgeführt.

Der erste Bauabschnitt erfolgt mit dem Ausbau der Mehlemer Straße zwischen Gereonstraße und Mühlenstraße.

Der zweite Bauabschnitt betrifft den Platz am Mehlemer Bach sowie dessen Zuwegung.

Während der einzelnen Bauabschnitte ist eine Zufahrt zu den jeweiligen Grundstücken nur in Absprache mit der ausführenden Firma möglich. Eine direkte Anfahrt zu den Kindertagesstätten und zum Jugendtreff kann während der Bauzeit nicht gewährleistet werden, gesonderte Parkmöglichkeiten werden ausgeschildert.

Da es aufgrund der anhaltenden pandemischen Lage nicht möglich war, im Rahmen einer Bürgerversammlung vor Baubeginn umfassend zu informieren, sind im Vorfeld bereits mit vielen betroffenen Anliegern Einzelgespräche geführt worden. Für diejenigen, die bisher noch nicht über die Details der Maßnahmen informiert werden konnten oder weiteren Gesprächsbedarf haben, bietet die Gemeindeverwaltung Einzeltermine nach Absprache an (Kontakt: Fachbereich 5 Infrastruktur – Herr Pohl, Tel. 0228/9544-125, Herr Bertram, Tel. 0228/9544-166).

Unter der Voraussetzung, dass keine unvorhersehbaren Verzögerungen eintreten, werden die Arbeiten in der Mehlemer Straße voraussichtlich bis Ende März 2022 andauern. Der Abschluss der Gesamtmaßnahme einschließlich der Gestaltung des Bachplatzes ist Ende Juni 2022 vorgesehen

Offizieller Spatenstich - Umgestaltung des Vorplatzes Henseler Hof hat begonnen

Wachtberg-Niederbachem (mm) – Die drei Spaten stehen in der Sonne glänzend bereit. Dann ist er da, der offizielle Moment. Gemeinsam führen Bürgermeisterin Renate Offergeld, Raimund Mirgeler von der Bezirksregierung Köln und Niederbachems Ortsvertretungsvorsitzender Andreas Wollmann den ersten Spatenstich zur Umgestaltung des Vorplatzes Henseler Hof in Niederbachem aus.

Umgestaltung des Vorplatzes Henseler Hof hat begonnen

Tatsächlich sind die Bauarbeiten bereits seit wenigen Tagen in Gang, aber die drei haben es sich nicht nehmen lassen, diese besondere Maßnahme zur Entwicklung des Ortsteils gebührend zu würdigen. Gut gelaunt dabei sind auch Beigeordneter Swen Christian, Jeannette Herrmann, stellvertretende Fachbereichsleiterin „Gemeindeentwicklung“, und Christian Pohl, Fachbereichsleiter „Infrastruktur“. Allen ist die Freude anzusehen, dass es nun endlich losgeht.

Langjähriger Entwicklungsprozess

Integriertes Handlungskonzept (IHK) Niederbachem, unter diesem Titel hatten Bürgerinnen, Bürger und Gemeindeverwaltung in einem mehrjährigen Prozess die künftige Ausrichtung Niederbachems diskutiert. Aus dem seinerzeit daraufhin ausgeschriebenen Wettbewerb fand der Entwurf der Münchener Landschaftsarchitekten und Stadtplaner GmbH, Lohrer – Hochrein, die größte Zustimmung.
Mit der Neugestaltung des Vorplatzes Henseler Hof geht das IHK jetzt in die konkrete Umsetzung. In sechs Bauabschnitten erfolgen nach und nach auf der Konrad-Adenauer-Straße ab der Einmündung zur L 123 bis zum nördlichen Ausbauende hintereinander die einzelnen Maßnahmen. Am Ende soll der Platz unter anderem mit einer Außengastronomie, mit Sitzplätzen unter der alten Linde und einem Brunnen punkten und zum Verweilen einladen. Ein Ort der Begegnung, an dem künftig auch dörfliche Feste stattfinden können.

Bauzeit, Bürgersprechstunden vor Ort, Förderung

Die geplante Gesamtbauzeit beträgt 120 Werktage und die Maßnahme sollte ursprünglich Ende März 2019 abgeschlossen sein. Da es jedoch zu Lieferengpässen beim Baumaterial und zu unvorhersehbaren Hindernissen (wie u.a. nicht kartierte Fundamente und Leitungen, die zurückgebaut werden mussten) gekommen ist, verzögert sich die Verkehrsfreigabe voraussichtlich bis Juli 2019. Alle Beteiligten arbeiten auf eine Fertigstellung der Gesamtmaßnahme bis August 2019 hin. Da in diesem Bereich seit vielen Jahrzehnten noch keine nennenswerten Tiefbauarbeiten durchgeführt wurden, muss auch weiterhin mit unvorhersehbaren Hindernissen gerechnet werden. Um fortlaufend zu informieren, findet jeden Donnerstag um 16:30 Uhr eine Bürgersprechstunde vor Ort statt, in der die betroffenen Anwohner sowie Interessierte ihre Belange und Fragen vortragen können. Hierbei stehen Mitarbeiter der Verwaltung zur Verfügung.

Die Baukosten inklusive Planung belaufen sich auf rund 1.000.000 Euro. 50 Prozent davon werden von der Bezirksregierung Köln durch das Städtebauförderungsprogramm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ gefördert.

 

Umbau des Vorplatzes am Henseler Hof startet

Der Umbau des Vorplatzes am Henseler Hof in Niederbachem geht an den Start. Voraussichtlich am 24. September 2018 können die ersten Arbeiten beginnen.
Bereits in der Vorwoche, d.h. ab 17. September 2018, wird die mit der Baumaßnahme beauftragte Firma Koll, Remagen, die Baustelle im Bereich des Henseler Hofes einrichten. Die planmäßige Gesamtbauzeit beträgt 120 Werktage, somit ist ein Ende der Maßnahme im März 2019 zu erwarten.

Bürgersprechstunden vor Ort immer donnerstags

Jeweils donnerstags, erstmals am 27. September 2018, um 16:30 Uhr findet vor Ort eine Bürgersprechstunde statt, in der die betroffenen Anwohner sowie Interessierte ihre Belange und Fragen vortragen können.
Der dritte Bauabschnitt beginnt westlich hinter dem Einfahrtsbereich des Wohn- und Geschäftshauses und endet östlich in der Einmündung der Rolandstraße. Nördlich endet dieser Bauabschnitt am Übergang der Pflaster- zur Asphaltfläche. Nach Aushub der bestehenden Verkehrsfläche werden die Beleuchtungs- und Straßenentwässerungsarbeiten sowie die Fassadenanschlussarbeiten durchgeführt. Anschließend erfolgen die Tragschichtarbeiten sowie die Arbeiten zur Herstellung der Rinnenanlagen. Dann werden die Oberflächen in den Gehweg- und Stellplatzbereichen hergestellt. Der Fahrbahnbereich wird vorerst nur bis zur Schottertragschicht hergestellt.
Bauabschnitt 4 (im Plan blau eingezeichnet):
Dieser Bereich umfasst die Anschlussbereiche von Rolandstraße und Heideweg. Nach Aushub der bestehenden Verkehrsfläche werden die Beleuchtungs- und Straßenentwässerungsarbeiten sowie die Fassadenanschlussarbeiten durchgeführt. Anschließend erfolgen die Tragschichtarbeiten sowie die Arbeiten zur Herstellung der Rinnenanlagen. Dann werden die Oberflächen in den Gehweg- und Stellplatzbereichen hergestellt. Der Fahrbahnbereich wird vorerst nur bis zur Schottertragschicht hergestellt.
Bauabschnitt 5 (im Plan gelb eingezeichnet):
Im fünften Bauabschnitt erfolgen die Bautätigkeiten für den Bereich von Beginn der Asphaltfläche bis zum nördlichen Ausbauende. Nach Aushub der bestehenden Verkehrsfläche werden die Beleuchtungs- und Straßenentwässerungsarbeiten sowie die Fassadenanschlussarbeiten durchgeführt. Anschließend erfolgen die Tragschichtarbeiten sowie die Arbeiten zur Herstellung der Rinnenanlagen. Dann werden die Oberflächen im Gehweg- und Fahrbahnbereich hergestellt.
Bauabschnitt 6 (im Plan rot eingezeichnet):
Im sechsten Bauabschnitt werden die Arbeiten im Bereich der Baustelleneinrichtungsfläche vor dem Henseler Hof, einschließlich Ausstattung und Herstellung der Rinnenanlage, fertiggestellt. Anschließend werden die Oberflächen des "geschotterten" Fahrbahnbereichs hergestellt.

Bauabschnitte

Es ist vorgesehen, die Maßnahme in fünf Bauabschnitten durchzuführen.

Bauabschnitt 1 (im Plan rot eingezeichnet):
Im ersten Bauabschnitt werden die Flächen zwischen Fahrbahnbereich und Henseler Hof abgebrochen, ausgekoffert und bis zur Schottertragschicht wiederhergestellt. Dieser Bereich dient als Teil der Baustelleneinrichtungsfläche.
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Bauabschnitt 2 (im Plan orange eingezeichnet):
Dieser Bereich umfasst den Anfangsbereich der Konrad-Adenauer-Straße von der Einmündung zur L 123 bis hinter den Einfahrtsbereich des Wohn- und Geschäftshauses. Nach Aushub der bestehenden Verkehrsfläche werden die Beleuchtungs- und Straßenentwässerungsarbeiten sowie die Fassadenanschlussarbeiten durchgeführt. Anschließend erfolgen die Tragschichtarbeiten sowie die Arbeiten zur Herstellung der Rinnenanlagen. Dann werden die Oberflächen in den Gehweg- und Stellplatzbereichen hergestellt. Der Fahrbahnbereich wird vorerst nur bis zur Schottertragschicht hergestellt.
Bauabschnitt 3 (im Plan grün eingezeichnet):
Der dritte Bauabschnitt beginnt westlich hinter dem Einfahrtsbereich des Wohn- und Geschäftshauses und endet östlich in der Einmündung der Rolandstraße. Nördlich endet dieser Bauabschnitt am Übergang der Pflaster- zur Asphaltfläche. Nach Aushub der bestehenden Verkehrsfläche werden die Beleuchtungs- und Straßenentwässerungsarbeiten sowie die Fassadenanschlussarbeiten durchgeführt. Anschließend erfolgen die Tragschichtarbeiten sowie die Arbeiten zur Herstellung der Rinnenanlagen. Dann werden die Oberflächen in den Gehweg- und Stellplatzbereichen hergestellt. Der Fahrbahnbereich wird vorerst nur bis zur Schottertragschicht hergestellt.
Bauabschnitt 4 (im Plan blau eingezeichnet):
Dieser Bereich umfasst die Anschlussbereiche von Rolandstraße und Heideweg. Nach Aushub der bestehenden Verkehrsfläche werden die Beleuchtungs- und Straßenentwässerungsarbeiten sowie die Fassadenanschlussarbeiten durchgeführt. Anschließend erfolgen die Tragschichtarbeiten sowie die Arbeiten zur Herstellung der Rinnenanlagen. Dann werden die Oberflächen in den Gehweg- und Stellplatzbereichen hergestellt. Der Fahrbahnbereich wird vorerst nur bis zur Schottertragschicht hergestellt.
Bauabschnitt 5 (im Plan gelb eingezeichnet):
Im fünften Bauabschnitt erfolgen die Bautätigkeiten für den Bereich von Beginn der Asphaltfläche bis zum nördlichen Ausbauende. Nach Aushub der bestehenden Verkehrsfläche werden die Beleuchtungs- und Straßenentwässerungsarbeiten sowie die Fassadenanschlussarbeiten durchgeführt. Anschließend erfolgen die Tragschichtarbeiten sowie die Arbeiten zur Herstellung der Rinnenanlagen. Dann werden die Oberflächen im Gehweg- und Fahrbahnbereich hergestellt. Bauabschnitt 6 (im Plan rot eingezeichnet):
Im sechsten Bauabschnitt werden die Arbeiten im Bereich der Baustelleneinrichtungsfläche vor dem Henseler Hof, einschließlich Ausstattung und Herstellung der Rinnenanlage, fertiggestellt. Anschließend werden die Oberflächen des "geschotterten" Fahrbahnbereichs hergestellt.

Verkehrsführung

Die räumliche Beschränkung der Baudurchführung auf Teilabschnitte soll gewährleisten, dass der gesamte Ausbaubereich für den Zeitraum der Baudurchführung weiter durch Fußgänger begangen werden kann und weitestgehend alle Geschäfte für die Dauer der Baudurchführung ständig erreicht werden können. Darüber hinaus soll so die Aufrechterhaltung des Lieferverkehrs sichergestellt werden. In den Bauabschnitten erfolgt für den übrigen Kfz-Verkehr eine Vollsperrung. Die Aufteilung auf verschiedene Bauabschnitte soll zudem ermöglichen, dass die nicht in Bau befindlichen Abschnitte vom Kfz-Verkehr befahren werden können. Die Buslinie, die normalerweise den Ausbaubereich frequentiert, wird für die gesamte Dauer der Baudurchführung herausgenommen.
Die Anfahrtsmöglichkeiten für Fahrzeuge der Feuerwehr, der Polizei, des Rettungsdienstes sowie der Ent- und Versorgungsdienste sind jederzeit und uneingeschränkt gewährleistet.

Ansprechpartner:

Firma Koll: Herr Sesterheim, Telefon (02642) 904180
Ingenieurbüro Fischer: Herr Sebastian, Telefon (02235) 4020
Gemeinde Wachtberg: Herr Bertram, Telefon (0228) 9544-166 und 0172-5117309.

Für eventuelle Behinderungen während der Bauzeit bittet die Gemeinde Wachtberg um Verständnis.

 
(Wachtberg, 09.09.2013)

Rat beschließt Integriertes Handlungskonzept für Niederbachem

Wachtberg - Der Rat der Gemeinde hat in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause das Integrierte Handlungskonzept Wachtberg-Niederbachem und die dort formulierten Maßnahmen und Projekte für die zukünftige Entwicklung des Wachtberger Ortsteils Niederbachem beschlossen.
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