Gedanken zur heutigen gesellschaftlichen Rolle eines Heimatvereins

Der Vorsitzende des Heimatvereins Niederbachem wird zu diesem Thema beim „Männertreff“ am 26. Juni 2019 im Evangelischen Gemeindehaus in Niederbachem, Bondorfer Straße referieren und auf neue Herausforderungen des Heimatvereins eingehen. Heimat ist heute zwar für viele Menschen wieder zu einem Wertebegriff geworden, der Begriff Heimat ist allerdings ein Wert, der danach ver¬langt, immer wieder auch mit neuen zeitgemäßen Inhalten gefüllt zu werden. In diesem Zusammenhang geht er der Frage nach, welche Rolle heute einem Heimat¬verein in unserer heutigen Zeit zufällt und man dieser gerecht werden kann. Alle Vereine spüren heute den Demo-grafie¬wandel und sehen sich mit sinkenden Mitgliederzahlen konfrontiert. Die Welt ändert sich rasant, man muss mit der Zeit gehen und neben den klassischen Auf¬gaben wie soziale Kontaktpflege, Denkmalschutz, Dorfverschönerung und Heimat¬geschichte auch „neue“ Akzente setzen, vor allem solche, die jüngere und mittlere Generationen für wichtig erachten. Männliche Gäste sind herzlich eingeladen.

Bachemer Gespräche Heimatverein Niederbachem

Johannes Adenäuer erzählt von Landwirtschaft und Dorfleben in Oberbachem
Montag, den 24. Juni 2019, 19.30 Uhr, Haus Gereon, Niederbachem, Mühlenstraße.

Der Heimatverein Niederbachem lädt zu einem interessanten Lichtbildervortrag ein mit dem Oberbachemer Heimatforscher. Ackerbau und Viehzucht waren Jahrhunderte lang die Haupter¬werbs-quellen der Menschen im Drachenfelser Ländchen. Herr Adenäuer erzählt aus seinem Leben als Kind auf dem väterlichen Hof, von dem Dorfleben in Oberbachem und der Arbeit in der Land¬wirtschaft. Der Alltag war geprägt von schwerer körperlicher Arbeit, die mit der Hacke und dem Pflug vom Morgengrauen bis zu den späten Abend¬stunden. Die Erinnerungen von Herrn Adenäuer als Zeitzeuge an die Zeit, als Oberbachem noch ein Bauern¬dorf war und seine Fotos sind heute ein wertvolles Stück Heimat-geschichte.

Gäste sind willkommen, der Eintritt ist frei.

Aufruf zur Unterstützung Niederbachemer Geschäfte

Liebe Bürgerinnen und Bürger, in Niederbachem schreiten die Bauarbeiten im Bereich des Henseler Hofes voran. Leider kommt es jedoch in dieser Zeit zu Behinderungen. Unvorhergesehenes, wie nicht kartierte Schächte, Leitungen und Fundamente erschweren und verzögern die Bauarbeiten.

Besonders leiden darunter die Anlieger. Die Gemeinde Wachtberg bedauert dies sehr und möchte mit diesem Aufruf alle Wachtbergerinnen und Wachtberger bitten, die am Vorplatz des Henseler Hofes liegenden Geschäfte zu unterstützen, indem Sie trotz der schwierigen Parksituation die Angebote wahrnehmen. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, dass schon bald wieder ein Alltag einkehren kann, jedoch wird die Situation für die Betroffenen zunächst schwierig bleiben. Daher danken wir Ihnen, den Wachtbergerinnen und Wachtbergern dafür, dass Sie an Ihre Nachbarn denken und sie unterstützen.

Ihre Gemeindeverwaltung

Baubeginn im 1. Quartal 2019

RATISBONA Handelsimmobilien entwickelt ALDI-SÜD-Filiale in Niederbachem

Wachtberg-Niederbachem - Die Bauarbeiten für die neue ALDI-SÜD-Filiale an der Konrad-Adenauer-Straße in Niederbachem starten voraussichtlich im ersten Quartal 2019. Das gab der Investor und Projektentwickler RATISBONA Handelsimmobilien kurz vor Weihnachten bekannt.

Die Gemeinde Wachtberg hat dem Bauvorhaben bereits zugestimmt. "Wir sind zuversichtlich, dass wir Anfang des Jahres auch die Baugenehmigung durch den Rhein-Sieg-Kreis erhalten. Dann werden wir umgehend mit den Bauarbeiten beginnen", sagte Klaus Uhrig, Leiter Region West bei RATISBONA Handelsimmobilien. Der neue Lebensmitteldiscounter wird 800 m2 Verkaufsfläche umfassen und 60 kostenfreie Parkplätze bieten. Vorbehaltlich der Erteilung der Baugenehmigung Anfang 2019 rechnet RATISBONA Handelsimmobilien mit der Fertigstellung im ersten Quartal 2020.

Von Projektbeginn an arbeite RATISBONA Handelsimmobilien eng und vertraut mit der Gemeinde zusammen, betonte Klaus Uhrig. Swen Christian, Beigeordneter der Gemeinde Wachtberg, sagt: "Das Interesse der Bürgerinnen und Bürger an einem Lebensmittelmarkt vor Ort ist groß. Niederbachem ist einer der Siedlungsschwerpunkte der Gemeinde Wachtberg, jedoch seit längerem ohne Nahversorgung. Deshalb unterstützen wir das Projekt nach Kräften."

Zweite Filiale für ALDI SÜD in Wachtberg

Mit ALDI SÜD hat sich ein bonitätsstarker Mieter langfristig zu Wachtberg-Niederbachem bekannt. "Der Standort passt zu unserer Filialnetzstrategie. Mit unserem zweiten Markt in Wachtberg bauen wir unsere Präsenz in der Gemeinde aus und rücken noch näher an unsere Kunden vor Ort heran. Gleichzeitig können wir so unsere Filiale in Berkum entlasten", erklärt Björn Just, Leiter Filialentwicklung der zuständigen ALDI SÜD Regionalgesellschaft Kerpen. RATISBONA Handelsimmobilien entwickelt den neuen Markt nach dem neuesten Filialkonzept von ALDI SÜD. Dieses sieht große Glasfronten, helle Materialien, breite Gänge und eine niedrige Regalierung vor. "Durch unser neues Filialkonzept haben wir die Aufenthaltsqualität und den Einkaufskomfort nochmal erhöht", so Just.

Nach dem Ende des zuvor in Niederbachem angesiedelten Cap-Marktes hatte RATISBONA Handelsimmobilien bereits 2016 mit den Bauarbeiten für einen neuen Discounter auf dem rund 5.000 m2 großen Grundstück begonnen. Ende des gleichen Jahres mussten die Arbeiten allerdings ausgesetzt werden, weil sich eine Stützwand zur Hangabsicherung geneigt hatte. RATISBONA Handelsimmobilien leitete daraufhin umgehend umfassende Nachuntersuchungen des Baugrundes ein und sicherte den Hang vorübergehend durch eine Erdanschüttung, um eine Gefahr für das angrenzende Wohngebiet auszuschließen. Parallel arbeitete das Unternehmen ein neues Konzept zur dauerhaften und nachhaltigen Sicherung von Hang und Grundstück aus. In diesem Rahmen wurden auch bauliche Änderungen notwendig. Für das neue Konzept musste entsprechend ein neuer Mieter gefunden werden. RATISBONA Handelsimmobilien konnte ALDI SÜD gewinnen.

Der Markt wird, anders als ursprünglich geplant, nun mittig auf dem Grundstück entstehen. Die erste Planung hatte noch vorgesehen, dass das Objekt mit dem auf dem Grundstück befindlichen Hang verbunden wird. Im Zuge der Arbeiten wird die Bushaltestelle "Austraße" etwas versetzt. Der Markt bleibt aber unverändert gut mit dem Bus erreichbar.